Tinnitusbehandlung


Tinnitus-Patienten nehmen Geräusche wahr, die keine äußere für andere Personen wahrnehmbare Quelle besitzen. Dies kann ein Pfeifen, Klingeln, Brummen oder Rauschen sein. Tinnitus kann durch Erkrankungen im Kopfbereich bzw. in den ohrnahen Geweben verursacht werden oder von Störungen im Hörsystem selbst.

Menschen jeden Alters können an Tinnitus leiden. Meist handelt es sich um Dauerbeschwerden. Ohrgeräusche können jedoch auch vorübergehend auftreten, beispielsweise nach einer lauten Explosion.

Die Diagnose ist oft schwierig. Meistens werden verschiedene audiometrische Tests durchgeführt (Hörprüfung), insbesondere dann, wenn die Symptome mit Schwerhörigkeit einhergehen. Einige Fälle lassen sich erfolgreich behandeln. Die Anwendung eines örtlichen Betäubungsmittels kann wirksam sein, dauert jedoch nur kurze Zeit an. Es können auch spezielle Geräte zur Überdeckung der Ohrgeräusche eingesetzt werden (Tinnitusmaskierung).

Therapiekonzept:
In unserer Praxis wird folgendes Therapiekonzept bei der Tinitusbehandlung sehr erfolgreich angewendet:

  1. Manuelle Therapie
  2. Ohriontophorese

Durch manualtherapeutische Techniken werden zunächst Blockierungen und mukuläre Dysbalancen gelöst.
Der zweite Teil der Behandlung ist die Ohriontophorese. Diese Therapieform können nur sehr wenige Therapeuten anbieten.

Behandlungsablauf:

Der Patient/in liegt so auf der Seite, das das betroffene Ohr oben ist. In dieses Ohr wird Lidocain (ein schmerzstillendes Mittel, Verträglichkeit sollte vorher getestet werden) geträufelt und eine speziell entwickelte Elektrode ins Ohr geschoben. Die Gegenelektrode befindet sich unter der untenliegenden Schulter.

Nach dieser Behandlung sind die Patienten oftmals mehreren Stunden und auch Tage von lästigen Geräuschen befreit bzw. nehmen diese nur noch stark gedämpft wahr.



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