Parkinson


Die Parkinson-Krankheit ist eine Erkrankung der sogenannten Basalganglien. Dabei handelt es sich
um ein Netzwerk, das aus mehreren Nervenzellgruppen
im Vorder-, Zwischen- und Mittelhirn besteht. Dieses
Netzwerk fungiert als Schaltzentrale für die Koordination unserer Bewegungen.

Zu den Basalganglien zählt u. a. die sogenannte Schwarze Substanz oder Substantia nigra. Ihren Namen hat die Schwarze Substanz aufgrund ihres Gehalts am Farbstoff Melanin, der ihr eine dunkle Färbung verleiht.

In den Nervenzellen der Schwarzen Substanz wird
der Botenstoff Dopamin gebildet. Dopamin hilft bei der Übertragung von Signalen von einer Nervenzelle
zu anderen Zellen. Damit Bewegungen ablaufen können, müssen Signale im Gehirn verarbeitet und über den Hirnstamm und das Rückenmark bis zu den jeweiligen Muskeln weitergeleitet werden. Dazu tauschen die Nervenzellen im Gehirn ständig Informationen in Form von elektrischen Impulsen aus. Die einzelnen Nervenzellen im Gehirn nehmen an bestimmten Kontaktstellen (Synapsen) Kontakt mit anderen Zellen auf. Da die Zellen sich an den Kontaktstellen aber nicht unmittelbar berühren, können sie Signale nicht direkt untereinander weiterleiten. Sie verwenden dafür chemische Botenstoffe (Neurotransmitter).

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