Inkontinenzbehandlung


Inkontinenz ist das Unvermögen des kontrollierten Zurückhaltens von Stuhl und Harn.

Harninkontinenz ist in der Regel eine Alterserscheinung oder auf eine Schädigung des Rückenmarkes zurückzuführen.
Sie wird durch die unangebrachte, spontane Kontraktion (Anspannen) des Muskels verursacht, der für die Blasenentleerung verantwortlich ist oder tritt infolge
von Harnverhaltung auf. Dieses Unvermögen, die Blase zu entleeren, führt schließlich zu einem Überlaufen der Harnblase und somit zu Inkontinenz.

Weitere Ursachen für Inkontinenz können sein:

  1. Schlaganfall
  2. Parkinson-Krankheit
  3. Diabetes

Auch erhöhter Druck in der Bauchhöhle kann Inkontinenz hervorrufen. Viele Frauen sind besonders nach Schwanger-
schaft und Entbindung in gewissem Grad von Inkontinenz betroffen. Dabei treten kleine Harnmengen aus der Blase aus, z. B. bei sportlicher Betätigung, Husten oder Lachen. Dies ist auf eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur zurückzuführen.

Mit speziellen Übungen lässt sich die Beckenboden-
muskulatur kräftigen. Diese Form der Inkontinenz ist mit großem Erfolg auch operativ behandelbar.

Stuhlinkontinenz ist im Allgemeinen die Folge einer Schließmuskelschwäche. Sie kann auch von einer Rückenmarksverletzung durch Unfall oder Krankheit herrühren.







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